Mehr Flexibilität für Blackberry Entwickler
Was haben Entwickler gemeckert und geflucht: bei der Vorstellung des iPhones vor drei Jahren verzichtete Apple auf ein SDK, mit dem sich native Software für das Telefon entwickeln lässt und setzte stattdessen auf eine Widget-Schnittstelle, mit der Webentwickler Programme für das iPhone schreiben konnten. Zwar zeigt der Erfolg der auf vielen Plattformen verfügbaren AppStores, dass ein vollwertiges SDK eine Menge Bewegung in die Featureliste eines Telefons bringen kann, doch besinnen die meisten Systemhersteller auf den einst als leistungsarm und beschränkt verschrienen HTML-Ansatz.
Heute zieht RIM nach und spendiert der sonst mit einem Java-SDK erreichbaren Blackberry-Plattform ein Widget SDK, das die Entwicklung von Anwendungen mit Hilfe von Webstandards (HTML, CSS und Javascript) erlaubt. Dafür geben die Kanadier allen interessierten Entwicklern ein Simulator- und Deployment-Tool sowie einen Web-Proxy an die Hand, mit denen man Widgets für die Plattform testen und verpacken kann. Der Konfigurationsprozess orientiert sich am W3C-Widget-Standard und der Packager erstellt aus dem Web-Code .cod-Files, die sich im Simulator und nach erfolgreicher Signatur auf einem echten Endgerät starten lassen.
Das SDK beinhaltet viele Klassen, die den Zugriff auf Systemdienste eines Blackberry-Smartphones erlauben, darunter den Datenbankzugriff auf SQLite Datenbanken mit Hilfe von Gears, einen I/O-Layer für Filezugriffe auf die SD-Karte, Adapter für die GPS-Lokalisierung, lesenden und schreibenden Zugriff auf PIM-Daten und Kontakte und Listener für Daten, die von einem Enterprise Server via Push-Mechanismus transportiert werden. Zum Launch bietet RIM umfassende Tutorials mit vielen Beispielen, einfache SDK-Downloads und eine reichhaltige API-Dokumentation an.
Was haben Entwickler gemeckert und geflucht: bei der Vorstellung des iPhones vor nicht ganz drei Jahren verzichtete Apple auf ein SDK, mit dem sich native Software für das Telefon entwickeln lässt und setzte stattdessen auf eine Widget-Schnittstelle, mit der Webentwickler Programme für das iPhone schreiben konnten. Zwar zeigt der Erfolg der auf vielen Plattformen verfügbaren AppStores, dass ein vollwertiges SDK eine Menge Bewegung in die Featureliste eines Telefons bringen kann, doch besinnen die meisten Systemhersteller auf den einst als leistungsarm und beschränkt verschrienen HTML-Ansatz – allen voran Palm, die Webclient-Technologien zum Kern ihres Betriebssystems webOS machten.
Heute zieht RIM nach und spendiert der sonst mit einem Java-SDK erreichbaren Blackberry-Plattform ein Widget SDK, das die Entwicklung von Anwendungen mit Hilfe von Webstandards (HTML, CSS und Javascript) erlaubt. Dafür geben die Kanadier allen interessierten Entwicklern ein Simulator- und Deployment-Tool sowie einen Web-Proxy an die Hand, mit denen man Widgets für die Plattform testen und verpacken kann. Der Konfigurationsprozess orientiert sich am W3C-Widget-Standard und der Packager erstellt aus dem Web-Code .cod-Files, die sich im Simulator und nach erfolgreicher Signatur auf einem echten Endgerät starten lassen.
weiterlesen »