Microsoft Windows phone 7 Series: Keynote-Dramatik zwischen Komödie und Trauerspiel

Monday, February 15, 2010 20:00

Jetzt weiß ich wieder, warum ich Microsofts Pressekonferenzen so gerne anschaue. Es muss an Steve Ballmer liegen. Das ist der robuste Herr mit Glatze in einem stets eine Nummer zu großen Anzug, der im kratzigen Mezzosopran mit einer leicht debilen Färbung in den Obertönen einer nicht ganz rund laufenden Kreissäge gleich sinngemäß die Worte spricht: „Ja, wir sind auch wieder da, ich hab für Euch das alte Team ausgetauscht und dem neuen hier mal gehörig die Meinung gesagt (frivol-sadistisches Lächeln). Wir haben echt was Tolles für Euch. Aber was red ich, Vorhang auf für…

Ja, wer ist jetzt er? Joe Belfiore beteuert, er arbeite jetzt seit 20 Jahren für Microsoft, war lange im Zune-Team. Benimmt sich aber ein wenig so, als wäre er in Redmond statt fürs Produktdesign im Dezernat Gehirnwäsche und in seiner Freizeit als Trainer für weiße Tiger und arische Magier in Las Vegas tätig. In den ersten Minuten seiner Rede schwankt Joe zwischen schwelgender Dankbarkeit gegenüber seinem Unternehmen und belangloser Rezitation des üblichen Marketinggeschwafels, das jedem „revolutionären“ Neuanfang einer Bedienphilosophie zugrunde liegt. Erste Journalisten haben ein Deja Vu und verlassen den Saal, um sich in Sicherheit zu bringen, falls Microsoft vorhat, etwas an der Matrix zu ändern.

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MeeGo: Intel und Nokia verschwören sich zur potenziellen iPad/ChromeOS-Nemesis

Monday, February 15, 2010 17:47
Kategorie: MeeGo, S60, Symbian

Das nenne ich mal eine kurze Halbwertszeit: vom Launch des Nokia N900 (das man trotz der Handvoll Vorläufer als erstes echtes massentaugliches Maemo-Device bezeichnen muss) bis zum Merging bzw. der Umbenennung des Systems verging kaum ein halbes Jahr. Keine Viertelstunde dauerte die Pressekonferenz, in der Nokia und Intel eine weitreichende Kooperation bekanntgaben, innerhalb derer sie die mit völlig unterschiedlichen Business-Modellen, aber nahezu der selben Technologie ausgestatteten Betriebssyteme Moblin und Maemo zu „MeeGo“ verschmelzen wollen. MeeGo, ein Kunstname, der das Zeug dazu hat, jeder LOLCat ein Grinsen auf die Schnauze zu zaubern.

Doch nicht nur der Name ist freundlich, auch das Ansinnen: beide Parteien betonen gebetsmühlenartig aber mit einem glaubwürdigen Unterton, dass diese Plattform jetzt endlich das einheitliche mobile Linux-Derivat werden soll, auf das sich die letzten zehn Jahre niemand einigen konnte. MeeGo soll auf allen Formfaktoren und CPU-Architekturen laufen, mit denen man sich mobile Endgeräte vorstellen kann. Dabei bringen sowohl Nokia als auch Intel wertvolle Assets mit in die Partnerschaft: Intels originäres Wissen über die eigene Prozessorarchitektur rund um Atom- und Core iX-CPUs trifft auf Nokias langer Expertise mit der mobilfunkoptimierten ARM-Architektur. Softwareseitig soll ein vollständig geöffnetes System entstehen, das alle Entwickler und Enthusiasten dazu einlädt, zu seinem Wachstum und zur Stabilität beizutragen. Bei Android klang das seinerzeit ähnlich, Nokia hat mit der Offenlegung des Betriebssystems S60 aber bereits dem guten Willen Taten folgen lassen. Man werde keinen Netzbetreiber oder anderen ehemaligen Partner bevorzugt behandeln; MeeGo soll zu einem Community-Projekt mit einem feststehenden demokratischen Grundgedanken avancieren.

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Wholesale Application Community oder das Märchen vom Schwarm Thunfische, der sich gegen zweieinhalb Haie verteidigt

Monday, February 15, 2010 12:42

Was macht man, wenn ein paar schlaue Jungs in Kalifornien auf die Idee kommen, einen Kramladen für Discount-Software zu eröffnen, damit völlig unerwartet einen Umsatz von mehreren Milliarden US$ erreichen und plötzlich alle ehemaligen guten Freunde dem Schotter hinterherlaufen und eigene Wühltische eröffnen? Richtig: Man findet sich zusammen, schmiedet eine Allianz und verkauft seinen digitalen One-Euro-And-Below-Shop unter dem Mantel eines moralischen Backgrounds als das einzig wahre, weil ja von armen ausgestoßenen Netzbetreibern gegründete Gegenkonzept zum allmächtigen AppStore. Die Liste der sich jetzt zu einem Megakonsortium zusammenfindenden Gruppe von Netzbetreibern und Herstellern enthält viel Prominenz: Telefonica, NTT DoCoMo, China Unicom und China Mobile, Verizon Wireless, Sprint, orange, Vodafone, Deutsche Telekom, at&t, WIND und SK Telecom sowie die mobilkom austria sind über Jahre hinweg Goliathe der Mobilfunkindustrie gewesen. Zusammen mit dem arg in Bedrängnis geratenen Joint Venture Sony Ericsson und den koreanischen Anti-Apples Samsung und LG, die auf der Suche nach Profit schon immer ihre Seele bzw. gebrandete OEM-Ware an Netzbetreiber verkauft haben, gründen sie das Projekt der „Wholesale Applications Community“, die – und das dürfte recht realistisch geschätzt sein – auf die Telefonrechnungen von etwa 3 Milliarden Kunden weltweit Zugriff hat.

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Adobe’s klare Absage an Apples No-Flash-Policy: AIR wird Runtime für alle Systeme, nur nicht fürs iPhone

Monday, February 15, 2010 8:05
Kategorie: Flash, iPhone

Schon kurz nach der iPad-Vorstellung schlugen die zwei sich aneinander reibenden Silicon Valley-Riesen Apple und Adobe Funken: weder Flash-Plugin noch Flash-Player würden in absehbarer Zeit von Apple auf seiner Plattform unterstützt. Na und, denkt sich Adobe, die mit Flash eine der am weitesten verbreiteten proprietären Webtechnologien überhaupt im Repertoire haben, dann pfeifen wir halt auf das beliebteste aller Smartphones!

Jetzt macht Adobe ernst: mit der linken Hand verweisend auf die Vielfalt an mobilen Plattformen und den damit verbundenen Aufwand, den jeder Entwickler für die jeweilige Portierung seiner Applikation betreiben muss, zeigt die rechte auf die, nach wie vor unter Flash-Nerds beliebte AIR-Runtime, die im Rahmen des maßgeblich mitinitiierten OpenScreen-Projects eine ideale Grundlage schafft, um Anwendungen zu programmieren, die plattformübergreifend ihren Dienst verrichten. Mit Flash 10.1, Auslieferungsdatum Mitte 2010 soll der Traum zur Realität werden. Entsprechende Player für Android, Blackberry, Symbian, webOS und Windows Mobile sind in Arbeit und sollen gemäß einer von Adobe in Auftrag gegebenen Studie von Strategy Analytics bereits 2012 auf über 250 Millionen Smartphones installiert sein.

via Engadget

No Flash on iPad | via Engadget

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Macht ne Welle: bada ist da.

Monday, February 15, 2010 0:46
Kategorie: bada

Nicht ganz ein halbes Jahr nach Ankündigung des neuen Betriebssystems stellt Samsung Mobile auf dem Mobile World Congress 2010 sein erstes Smartphone mit bada als Betriebssystem vor. Das Samsung Wave, Kryptoname S8500, ein mit neuartiger Displaytechnologie, starkem Prozessor und leistungsfähigem Akku ausgestattetes Handy wird ab April 2010 und damit etwas später als das erste Android Handy und etwas früher als das erste iPhone nach deren Ankündigung erhältlich sein.

Schade, dass es Samsung Mobile bis heute nicht geschafft hat, ein SDK für das neue Betriebssystem öffentlich zugänglich zu machen. Selbst nach erfolgreicher Anmeldung mit dem mittlerweile als “Email-ID” genannten Single-Sign-On-Mechanismus auf der offiziellen bada-Entwicklerseite wird man darauf hingewiesen, dass man sich als offizieller Partner akkreditieren muss, um in den Genuss einer IDE (basierend auf Eclipse), eines Toolkits fürs Kompilieren oder gar eines Emulators zu kommen. Will man nicht gleich seine vollständigen Unternehmensinformationen nach Korea schicken und ein entsprechendes Konto anlegen, kann man sich weitere Informationen aus den bereits zugänglichen SDK-Dokumentationen, Tutorials und der Handvoll Blog-Beiträge zusammensammeln, die Samsung bereits seit Dezember öffentlich zur Verfügung stellt.

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Blackberry Widget SDK: Mehr Flexibilität für Blackberry Entwickler

Wednesday, October 7, 2009 12:20
Mehr Flexibilität für Blackberry Entwickler
Was haben Entwickler gemeckert und geflucht: bei der Vorstellung des iPhones vor drei Jahren verzichtete Apple auf ein SDK, mit dem sich native Software für das Telefon entwickeln lässt und setzte stattdessen auf eine Widget-Schnittstelle, mit der Webentwickler Programme für das iPhone schreiben konnten. Zwar zeigt der Erfolg der auf vielen Plattformen verfügbaren AppStores, dass ein vollwertiges SDK eine Menge Bewegung in die Featureliste eines Telefons bringen kann, doch besinnen die meisten Systemhersteller auf den einst als leistungsarm und beschränkt verschrienen HTML-Ansatz.
Heute zieht RIM nach und spendiert der sonst mit einem Java-SDK erreichbaren Blackberry-Plattform ein Widget SDK, das die Entwicklung von Anwendungen mit Hilfe von Webstandards (HTML, CSS und Javascript) erlaubt. Dafür geben die Kanadier allen interessierten Entwicklern ein Simulator- und Deployment-Tool sowie einen Web-Proxy an die Hand, mit denen man Widgets für die Plattform testen und verpacken kann. Der Konfigurationsprozess orientiert sich am W3C-Widget-Standard und der Packager erstellt aus dem Web-Code .cod-Files, die sich im Simulator und nach erfolgreicher Signatur auf einem echten Endgerät starten lassen.
Das SDK beinhaltet viele Klassen, die den Zugriff auf Systemdienste eines Blackberry-Smartphones erlauben, darunter den Datenbankzugriff auf SQLite Datenbanken mit Hilfe von Gears, einen I/O-Layer für Filezugriffe auf die SD-Karte, Adapter für die GPS-Lokalisierung, lesenden und schreibenden Zugriff auf PIM-Daten und Kontakte und Listener für Daten, die von einem Enterprise Server via Push-Mechanismus transportiert werden. Zum Launch bietet RIM umfassende Tutorials mit vielen Beispielen, einfache SDK-Downloads und eine reichhaltige API-Dokumentation an.

Was haben Entwickler gemeckert und geflucht: bei der Vorstellung des iPhones vor nicht ganz drei Jahren verzichtete Apple auf ein SDK, mit dem sich native Software für das Telefon entwickeln lässt und setzte stattdessen auf eine Widget-Schnittstelle, mit der Webentwickler Programme für das iPhone schreiben konnten. Zwar zeigt der Erfolg der auf vielen Plattformen verfügbaren AppStores, dass ein vollwertiges SDK eine Menge Bewegung in die Featureliste eines Telefons bringen kann, doch besinnen die meisten Systemhersteller auf den einst als leistungsarm und beschränkt verschrienen HTML-Ansatz – allen voran Palm, die Webclient-Technologien zum Kern ihres Betriebssystems webOS machten.

Heute zieht RIM nach und spendiert der sonst mit einem Java-SDK erreichbaren Blackberry-Plattform ein Widget SDK, das die Entwicklung von Anwendungen mit Hilfe von Webstandards (HTML, CSS und Javascript) erlaubt. Dafür geben die Kanadier allen interessierten Entwicklern ein Simulator- und Deployment-Tool sowie einen Web-Proxy an die Hand, mit denen man Widgets für die Plattform testen und verpacken kann. Der Konfigurationsprozess orientiert sich am W3C-Widget-Standard und der Packager erstellt aus dem Web-Code .cod-Files, die sich im Simulator und nach erfolgreicher Signatur auf einem echten Endgerät starten lassen.

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Shop mit offener Tür: Blackberry App World zeigt der Konkurrenz wie ein AppStore im Web aussehen muss

Thursday, August 20, 2009 12:42

Wer ohne Handy einen Blick in Apples AppStore werfen möchte, benötigt iTunes – eine Software, die als 60MB schwerer Download durchs Netz läuft, vielen angeschlossene Zusatzfunktionen und etliche Shopping-Möglichkeiten beinhaltet und sich zu allem Überfluss auch noch tief in die Interna einer Windows-Registrierung eingräbt. Man merkt schnell: um sich einen Überblick über das aktuelle Angebot des AppStores zu verschaffen, benötigt man kein iTunes, sondern eine gute Website. Derer gibt es gewiss manche, aber keine offizielle.

Ganz anders seit neuestem bei Blackberry. Die Kanadier stellen einen WebStore-Bereich für ihre “App World” bereit, in dem man sich ganz offiziell über Programme informieren kann, die auf Storm, Bold, Curve und Co. ihren Dienst verrichten. Blackberry vertraut dabei auf eine 17-teilige Oberkategorisierung, einen gut gemachten Teaserbereich mit eindeutiger Preisauszeichnung und einer mehr oder weniger durchschaubaren Präzisierung der Kategorien. Die Aufteilung der Informationsboxen und Kommentarfelder erinnert dabei sicherlich nicht ganz grundlos der von iTunes gezeigten Ansicht. Der Weg von einer Applikation, die man im Web gefunden hat und auf dem Handy installieren möchte, ist kurz: man tippt lediglich eine EMail-Adresse ein, die man mit dem Blackberry abruft und bekommt einen Download-Link per Mail gesendet. Einzige Voraussetzung: auf dem Gerät muss die AppWorld-Applikation ebenfalls installiert sein.

blackberry_appworldwebstore

Blackberry AppWorld WebStore

Solchen Komfort wünscht man sich überall: Nokias Ovi Store mit Abstand unattraktiver und weniger komfortabel zu nutzen als die AppWorld, iPhone-Nutzer benötigen zwingend eine spezielle Anwendung und der Android Market ist nur dank einiger weniger Hacker-Seiten ohne Android-Phone durchsuchbar.

Links

Zur Web-Variante der Blackberry AppWorld

Cyrket: Android Market ohne Handy durchsuchen

Nichts weiter als ein funktionsloser Showcase: Android Market

Endlich: Samsung launcht Widget-SDK für TouchWIZ

Wednesday, August 19, 2009 13:22

Wie alt ist das F480, Codename Tocco? 2 Jahre? Schon bei der ersten Begegnung mit dem handlichen Touchphone, das sich unter anderem auch mit dem Namen Armani Phone zieren durfte, stellte man sich zwei grundsätzliche Fragen: Welches Betriebssystem ist das und wie programmiert man dafür? Die Antwort bleibt Samsung der breiten Öffentlichkeit bis heute schuldig, aber in dieser Woche startet der koreanische Hersteller sein offizielles “Vorprogramm” für die Lüftung der Geheimnisse der “Samsung Handheld Platform“, die Geräten wie F480, Jet oder Pixon zugrunde liegt und veröffentlicht ein SDK, mit dem sich HTML/JS-Widgets für die Homescreens von TouchWIZ-basierten Geräten entwickeln lassen.

Damit begeben sich die Koreaner ins Kampfgebiet der webbasierten Tool-Entwicklung, für viele wegen ihrer vermeintlichen Einfachheit der heilige Gral des modernen Software-Developments. So gut dokumentiert, wohldurchdacht  und integriert wie die SDKs für Nokias S60 Web Runtime oder Palms webOS wirkt das neue Widget-SDK zwar nicht, aber es bietet eine gute Grundlage, um das unter einer kunterbunten Oberfläche versteckten dröge Widget-Ökosystem mit dynamischen Applikationen zu erweitern.

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Horizon: Symbian rettet Nokia aus dem Ovi Store-Desaster

Sunday, July 19, 2009 12:09

Was ist die Grundvoraussetzung für einen AppStore, um erfolgreich zu sein? Richtig: er muss funktionieren! Gerade das lässt sich Nokias Ovi Store nicht (dauerhaft) bescheinigen: erst vor einigen Tagen vertröstete beispielsweise das Anmeldesystem den Nutzer mit einer Nichterreichbarkeitsmeldung und verschickte auch keine Passworterinnerungsmails. Die Software-Auswahl im seit Mai offenen Shop schwankt zwischen belanglos, überteuert und beschränkt. Den Charme des AppStores verspürt man in der finnischen Variante weder bei der Aufmachung noch beim Applikationsangebot oder der Nutzeransprache. Grund genug für Nokia, im erreichbaren Ökosystem nach Alternativen zu suchen. Nicht umsonst dürfte sich die Symbian Foundation – die trotz aller vermeintlichen Non-Profit-schwangeren Freiheit nach wie vor die Handschrift finnischer Anteilsdominanz trägt – zu einem Schritt durchgerungen zu haben, der das Scheitern des in erster Linie auf Handys mit dem Label “Nokia” verfügbaren Ovi Stores dokumentiert.

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Symbian Horizon Signup-Grafik

Symbian Horizon versteht sich als Distributionsnetzwerk, das Entwicklern helfen will, ihre Applikationen einem möglichst breiten Publikum zur Verfügung zu stellen. Gekoppelt mit dem Symbian Signed-Prozess, der in Abstimmung mit der Community demnächst deutlich beschleunigt werden soll, bietet Horizon Entwicklern damit eine einzigartige Schnittstelle, die zertifizierte Applikationen einer potenziell breiten Masse von mobilen Software-Shops zur Verfügung stellen kann.  Man gibt sich großzügig: anders als in einem klassischen Verlagsmodell verlangt Symbian Horizon keine Beteiligung an den Umsätzen, sondern versteht sich lediglich als Vermittler zwischen den Entwicklern und Software-Händlern. Als erste Referenzen nennt die Initiative – wenig verwunderlich – Nokias Ovi Store und AT&T’s Media Mall.

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Wärmer anziehen bitte: Palms webOS SDK ist öffentlich!

Friday, July 17, 2009 16:38
Kategorie: webOS
Wärmer anziehen bitte: Palms webOS SDK ist öffentlich!
Seit Januar haben wir gewartet, viele Häppchen hat Palm uns hingeworfen, viele Demonstrationen haben
wir im Web gesehen und erste Nutzer in Amerika können mit dem Pre bereits um die Häuser ziehen. Nach einer kurzen Beta-Phase für frühregistrierte Entwickler geht Palm heute offiziell mit seinem SDK online und schließt damit die Vorbereitungen für den Neueinstieg in den Smartphone-Markt endgültig ab. Aus meinen vorhergehenden Artikeln werden viele bereits herausgelesen haben, dass mich dieses Betriebssystem neben Android aufs Äußerste begeistert.
Nicht nur, dass das Handling von Anwendungen unter webOS noch intuitiver vonstatten geht als Android oder dem iPhone (wer will kann sich von den Vorzügen des Kärtchenblätterns selbst im Emulator überzeugen, kurze Anleitung unten), auch bei der Integration mit Facebook und Google hat Palm im Vorfeld nicht zu viel versprochen: man muss nur seine Credentials der beiden Dienste preisgeben und das Palm Pre synchronisiert alle Daten wie von Zauberhand. So finde ich nach einer kurzen Wartzeit alle meine Kontakte in einer gut geordneten und ähnlich dem iPhone bedienbaren Kontaktliste wieder.
Wer von dem vergleichsweise einfach zu erlenenden Android-Applikationsframework begeistert ist, sollte sich zumindest probeweise einmal das Mojo SDK vom Palm anschauen. Als Voraussetzungen müssen Java uns Suns Desktop-Virtualisierer VirtualBox installiert sein, der als Umgebung für den Emulator des Linux-Kernsystems von WebOS dient. Palm bietet die SDK-Binaries für Linux, Mac und Windows sowie ein einfaches Eclipse-Plugin mit einem Stage- und Projekt-Assistenten kostenlos zum Download an. Das SDK beinhaltet darüber hinaus Command Line-Tools zum Packaging (ipk) und Deployment auf das Emulator-Image, verfügt aber noch nicht über entsprechende Actions für das Eclipse-Plugin. Die Debugger-Unterstützung befindet sich derzeit noch in einem rudimentären Zustand: zwar lässt sich über das Plugin eine Debug-Konfiguration für den Emulator erstellen und ein Programm starten, mangels Breakpoint-Support (getestet in Galileo/3.5) oder Stack-View kann man aber nicht in die Interna der laufenden Applikation eintauchen. Dafür liefert Palm einen von Google Chrome und Safari bekannten Inspector mit, der eine anschauliche Visualisierung des aktuellen Scene-DOMs ermöglicht.

Seit Januar haben wir gewartet, viele Häppchen hat Palm uns hingeworfen, viele Demonstrationen haben wir im Web gesehen und erste Nutzer in Amerika können mit dem Pre bereits um die Häuser ziehen. Nach einer kurzen Beta-Phase für frühregistrierte Entwickler geht Palm heute offiziell mit seinem SDK online und schließt damit die Vorbereitungen für den Neueinstieg in den Smartphone-Markt endgültig ab. Aus meinen vorhergehenden Artikeln werden viele bereits herausgelesen haben, dass mich dieses Betriebssystem neben Android aufs Äußerste begeistert.

Nicht nur, dass das Handling von Anwendungen unter WebOS noch intuitiver vonstatten geht als auf Android oder dem iPhone (wer will, kann sich von den Vorzügen des Kärtchenblätterns selbst im Emulator überzeugen, kurze Anleitung unten), auch bei der Integration mit Facebook und Google hat Palm im Vorfeld nicht zu viel versprochen: man muss nur seine Credentials der beiden Dienste preisgeben und das Palm Pre synchronisiert alle Daten wie von Zauberhand. So finde ich nach einer kurzen Wartzeit alle meine Kontakte in einer gut geordneten und ähnlich dem iPhone bedienbaren Kontaktliste wieder.

WebOS SDK Eclipse Plugin

WebOS SDK Eclipse Plugin

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